Zur Online-Buchung

UMGEBUNG - PUTBUS

PUTBUS - THEATER - MARKT

HISTORISCHES
Das heutige Putbus entstand ursprünglisch aus der slawischen Siedlung “Pod buz” mit der Bedeutung: hinter oder unter dem Holunderstrauch. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1253, als Fürst “Nicolai von Podebuz” seine Tochter verheiratete. Nach dem Ende der rügenschen Fürstendynastie errang das “Haus Putbus” eine führende Position in der Region. Die rügensche Linie derer ”... zu Putbus” war im Jahr 1702 beendet und die dänische Linie übernahm den gesamten Besitz. Im Jahr 1808 machte Wilhelm Malte I. (1783-1854) aus Putbus die jüngste Residenzstadt Norddeutschlands und den ersten Seebadeort Rügens. Mit der Errichtung eines Obelisk in der Mitte des CIRCUS gründete er auch das heutige Städtchen mit seinen architektonischen Besonderheiten. Badehaus, Marstall und Kronprinzenpalais sind imposante Zeugen der glanzvollen Vergangenheit und noch heute beachten Stadtväter, die von Fürst Malte verordneten Richtlinien, um den Charakter des klassizistischen Stadtkerns zu erhalten.

ARCHITEKTUR
Die zwei schönsten Plätze – MARKT und CIRCUS – sind rondellartig angelegt und von klassizistischen Häuserensembles umgeben. Mittig befindet sich – auf dem CIRCUS ein 21 Meter hoher Obelisk – auf dem MARKT ein Kriegerdenkmal. Den CIRCUS ließ Fürst Malte I. als Erinnerung an die Ortsgründung (1810) errichten. Die im Jahr 1818 eröffnete ORANGERIE diente bis 1945 der Parkgärtnerei zur Beherbergung von fremdländischen Gewächsen. Das Hauptgebäude wurde 1996 aufwendig saniert und wird heute als Ausstellungszentrum genutzt. 1836 eröffnete Fürst Malte I. das PÄDAGOGIUM zunächst als Knabenschule mit Internat, Speisesaal und Unterrichtsräumen. Ziele der höheren Lehranstalt waren: bessere Bildung und Erziehung sowie die Förderung der Landeskinder. Heute befindet sich das IT – College Putbus in diesem Gebäude. Mit dem Eisenbahnanschluß im Jahr 1889 wurden die MARIEN- und BAHNHOFSTRASSE mit prächtigen Villen und Wohnhäuser bebaut. Weitere erwähnenswerte Gebäude und Grundstücke sind: RATHAUS – ALTES POSTAMT – HAHN´SCHES THEATERHAUS – KRONPRINZENPALAIS – THEATER – APOTHEKE – VILLA LOTTUM und die SCHLOSSKIRCHE.

PUTBUSER PARK
Im 18. Jahrhundert angelegt, ist er mit 75 Hektar die größte Parkanlage Rügens. Neben Teichen, Anhöhen, schönen Fernsichten, seltenen Gehölzen und dem Wildgehege beherbergt er ebenso interessante Baudenkmäler. BISMARKSTEIN und das lebensgroße Denkmal von FÜRST MALTE I. ZU PUTBUS errinern an historische Hintergründe und den städtebaulichen Visionär. Über verschiedenen Parkeingänge erwarten Sie einzigartige Baumkonstellationen, üppige Blütenpracht, exotische Gehölze genauso wie weitläufige Rasenflächen und traumhaft gestaltete Spazierwege. Ausgebildete Parkführer erwarten Sie zu einem Rundgang am Eingang der ORANGERIE.

KULTUR
Jedes Jahr im Sommer erstrahlen die zentralen Plätze MARKT und CIRCUS in einer wunderschönen rot/weißen Harmonie. Ein Meer leuchtender roter Rosen bildet vor den weißen Häuserensembles ein intensives Kontrastverhältnis und ist ein wahrer “Hingucker”. Wegen der Vielzahl von Galerien, Ausstellungen und Ateliers wird Putbus gern als “Kulturhauptstadt” Rügens bezeichnet. Im Theater finden etwa 160 Aufführungen jährlich regen Zuspruch bei Einwohnern und Touristen. Diese Begegnungen fördern Kommunikation, bereichern und aktivieren das gesellschaftliche Leben und tragen so zum Erleben von Kunst und Kultur bei.

Quelle: Wikipedia – Putbus Information – Tourismus- & Gewerbeverein Putbus e.V.



weiter